Von Schönheit und Schrecken des Schachspiels

SMadness.

Von Schönheit und Schrecken des Schachspiels.

Michael Ehn und Ernst Strouhal

 

Auf Seite 1196 in “Zettels Traum” von Arno Schmidt findet sich der seltsame Ausdruck smadness – ein Wort, das wie kein anderes das Schachspiel charakterisiert: Gleichzeitig lesbar als Verrücktheit wie Melancholie, vermittelt es die spielerische Simultaneität von Überschwang und Traurigkeit, gefährlicher Leidenschaft und purer Freude.
smadness ist Titel wie Leitmotiv des vorliegenden Buches, in dem die beiden Autoren in 180 Episoden eine Geschichte des Schachspiels erzählen – als eine labyrinthische Geschichte der Außenseiter wie der großen Meister, des Scheiterns ebenso wie des Triumphierens.